{"id":7139,"date":"2025-11-30T04:00:18","date_gmt":"2025-11-30T04:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/tbo.ch\/?post_type=avada_portfolio&#038;p=7139"},"modified":"2025-12-01T10:20:16","modified_gmt":"2025-12-01T10:20:16","slug":"steuern-und-vorsorge","status":"publish","type":"avada_portfolio","link":"https:\/\/tbo.ch\/en\/monatstipp\/steuern-und-vorsorge\/","title":{"rendered":"Steuern und Vorsorge"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1310.4px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"--awb-text-transform:none;\"><p>Auch dieses Jahr stehen Ihnen verschiedene M\u00f6glichkeiten offen, um Ihre Steuerbelastung zu senken.<\/p>\n<p><strong>Einzahlungen in die private Vorsorge (S\u00e4ule 3a)<br \/>\n<\/strong>Einzahlungen in die S\u00e4ule 3a k\u00f6nnen im Rahmen der gesetzlich festgelegten Maximalbeitr\u00e4ge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Bei Ehepaaren, die beide erwerbst\u00e4tig sind, d\u00fcrfen beide Partner unabh\u00e4ngig voneinander einzahlen.<br \/>\nDer maximale Steuerabzug im Jahr 2025 betr\u00e4gt f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige mit Pensionskasse CHF 7&#8217;258. F\u00fcr Erwerbst\u00e4tige ohne Pensionskasse liegt der maximale Abzug bei 20 % des Erwerbseinkommens, h\u00f6chstens jedoch bei CHF 36&#8217;288.<br \/>\nAuch ausl\u00e4ndische Personen mit Quellensteuerabzug d\u00fcrfen in die S\u00e4ule 3a einzahlen. Im Rahmen der nachtr\u00e4glichen Veranlagung (NOV) k\u00f6nnen diese Beitr\u00e4ge steuerlich geltend gemacht werden.<\/p>\n<p><strong>Eink\u00e4ufe in die berufliche Vorsorge (2. S\u00e4ule)<br \/>\n<\/strong>Einzahlungen zum Schliessen von Beitragsl\u00fccken in der 2. S\u00e4ule sind steuerlich abzugsf\u00e4hig und reduzieren sowohl das steuerbare Einkommen als auch das steuerbare Verm\u00f6gen. Selbst\u00e4ndig Erwerbst\u00e4tige k\u00f6nnen zudem die H\u00e4lfte dieser Einzahlungen vom AHV-pflichtigen Einkommen abziehen. Ihre Vorsorgeeinrichtung stellt Ihnen gerne eine pers\u00f6nliche Berechnung zu Ihren Einkaufsm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>Arbeitgeberbeitragsreserven<br \/>\n<\/strong>Arbeitgeber k\u00f6nnen mit Einzahlungen in die Arbeitgeberbeitragsreserve steuerplanerische Vorteile nutzen. Im Kanton Z\u00fcrich d\u00fcrfen die Arbeitgeberbeitragsreserven maximal das F\u00fcnffache des gem\u00e4ss Vorsorgereglement geschuldeten j\u00e4hrlichen Arbeitgeberanteils betragen.<\/p>\n<p><strong>Unterhalts- und Liegenschaftskosten<br \/>\n<\/strong>Solange der Eigenmietwert noch zu versteuern ist, k\u00f6nnen Eigent\u00fcmer bei selbstbewohnten oder vermieteten Liegenschaften zwischen der Pauschale und den effektiven Unterhaltskosten w\u00e4hlen und diese in Abzug bringen. Gr\u00f6ssere Renovationen sollten zeitlich geplant oder geb\u00fcndelt werden, um den steuerlichen Effekt zu optimieren. Zudem sind energiesparende und umweltschonende Investitionen in vielen Kantonen vollst\u00e4ndig abzugsf\u00e4hig \u2013 auch dann, wenn sie eine Wertvermehrung darstellen.<\/p>\n<p>Gerne unterst\u00fctzen wir Sie bei Ihrer pers\u00f6nlichen Steuer- und Vorsorgeplanung. Unsere Fachspezialisten und Ansprechpartner stehen Ihnen jederzeit zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss Steuergesetz unterliegen der Hausrat und die pers\u00f6nlichen Gebrauchsgegenst\u00e4nde nicht der Verm\u00f6genssteuer. Die Grenze, ab wann Kunst, Schmuck oder Sammlungen nicht mehr als Hausrat, sondern als zu deklarierender Verm\u00f6genswert in der Steuererkl\u00e4rung zu erfassen sind, ist nicht einfach. Zudem stellt sich die Frage, zu welchem Wert eine entsprechende Deklaration vorgenommen werden soll.  Schon im Jahr 2012 hat das Verwaltungsgericht des Kantons Z\u00fcrich entschieden, dass ein Bild von Giovanni Giacometti, welches in einer Familie vererbt wurde, neu als Verm\u00f6gen und nicht mehr als Hausrat zu betrachten sei, obwohl das Bild im Haushalt an der Wand hing (vgl. SR.2011.00019). Im erw\u00e4hnten Urteil hat das Z\u00fcrcher Verwaltungsgericht festgehalten, dass die Schwelle von der \u00fcblichen Einrichtung einer Wohnung (Hausrat) zum steuerbaren Verm\u00f6gen bei einem Verkehrswert eines Kunstwerks von CHF 150\u2019000 sicher \u00fcberschritten sei \u2013 ungeachtet der konkreten Nutzung und der finanziellen Verh\u00e4ltnisse des Steuerpflichtigen.  In der Praxis werden Kunstgegenst\u00e4nde oftmals zu einem tiefen Sch\u00e4tzwert deklariert. Da es sich dabei um eine Bewertungsfrage handelt, liegt grunds\u00e4tzlich keine Steuerhinterziehung vor. In einem k\u00fcrzlich erschienenen Entscheid hat das Verwaltungsgericht Z\u00fcrich (SR.2021.00001) entschieden, dass die Deklaration eines wertvollen Bildes zum pro-memoria Franken \u00fcber den tats\u00e4chlichen Wert hinwegget\u00e4uscht habe. Das Gericht h\u00e4lt fest, dass der Steuererkl\u00e4rung weder Hinweise bez\u00fcglich des Versicherungs- \/ Sch\u00e4tzwertes des Gem\u00e4ldes noch Angaben zum K\u00fcnstler enthalten habe, sodass es der Steuerbeh\u00f6rde aufgrund der Unvollst\u00e4ndigkeit der gelieferten Bewertungsgrundlage nicht m\u00f6glich gewesen sei, die Deklaration zu \u00fcberpr\u00fcfen. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht wurde ausgeschlossen.  F\u00fcr die Praxis empfiehlt es sich, f\u00fcr Kunstgegenst\u00e4nde, wertvollen Schmuck oder Sammlungen f\u00fcr Zwecke der Verm\u00f6genssteuer sachgerechte Bewertungen vorzunehmen und diese gegebenenfalls zu dokumentieren oder zu erl\u00e4utern. Den Steuerbeh\u00f6rden muss anhand dieser Angaben die Pr\u00fcfung der rechtlichen W\u00fcrdigung m\u00f6glich sein.  Aufgrund der Komplexit\u00e4t der Bewertung von Kunstwerken stellen viele Kantone auf den Versicherungswert ab (so auch der Kanton Z\u00fcrich). H\u00e4ufig aber \u00fcbersteigt der Versicherungswert den Verkehrswert, da ersterer die Kosten einer Wiederbeschaffung widerspiegelt. Vom Versicherungswert sind deshalb Abschl\u00e4ge f\u00fcr Transaktionskosten wie Kommissionen und H\u00e4ndlermargen, die bei einer Auktion typischerweise anfallen, sowie f\u00fcr oftmals im Versicherungswert enthaltene \u00dcberversicherung und Wertsteigerung vorzunehmen. Es steht dem Steuerpflichtigen auch frei, beispielsweise mittels Bewertungsgutachten einen Verkehrswert nachzuweisen, der unter dem Versicherungswert liegt.  Unsere Spezialisten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6977,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"portfolio_category":[31],"portfolio_skills":[],"portfolio_tags":[],"class_list":["post-7139","avada_portfolio","type-avada_portfolio","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","portfolio_category-monatstipp-en"],"acf":{"Expert":"Spreiter Hans-J\u00fcrg, <br\/>dipl. 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