{"version":"1.0","provider_name":"TBO | Willkommen bei den Experten f\u00fcr Treuhand und Revision","provider_url":"https:\/\/tbo.ch\/en\/","author_name":"Liranda Abdyli","author_url":"https:\/\/tbo.ch\/en\/author\/liranda-abdyli\/","title":"Abschaffung des Eigenmietwerts - TBO | Willkommen bei den Experten f\u00fcr Treuhand und Revision","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"LafAiQd0Dp\"><a href=\"https:\/\/tbo.ch\/en\/monatstipp\/abschaffung-des-eigenmietwerts-2\/\">Abschaffung des Eigenmietwerts<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/tbo.ch\/en\/monatstipp\/abschaffung-des-eigenmietwerts-2\/embed\/#?secret=LafAiQd0Dp\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Abschaffung des Eigenmietwerts&#8221; &#8212; TBO | Willkommen bei den Experten f\u00fcr Treuhand und Revision\" data-secret=\"LafAiQd0Dp\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/* <![CDATA[ *\/\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/tbo.ch\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n\/* ]]> *\/\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/tbo.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Mueller-Timothy-scaled.jpg","thumbnail_width":2560,"thumbnail_height":2560,"description":"Gem\u00e4ss Steuergesetz unterliegen der Hausrat und die pers\u00f6nlichen Gebrauchsgegenst\u00e4nde nicht der Verm\u00f6genssteuer. Die Grenze, ab wann Kunst, Schmuck oder Sammlungen nicht mehr als Hausrat, sondern als zu deklarierender Verm\u00f6genswert in der Steuererkl\u00e4rung zu erfassen sind, ist nicht einfach. Zudem stellt sich die Frage, zu welchem Wert eine entsprechende Deklaration vorgenommen werden soll. Schon im Jahr 2012 hat das Verwaltungsgericht des Kantons Z\u00fcrich entschieden, dass ein Bild von Giovanni Giacometti, welches in einer Familie vererbt wurde, neu als Verm\u00f6gen und nicht mehr als Hausrat zu betrachten sei, obwohl das Bild im Haushalt an der Wand hing (vgl. SR.2011.00019). Im erw\u00e4hnten Urteil hat das Z\u00fcrcher Verwaltungsgericht festgehalten, dass die Schwelle von der \u00fcblichen Einrichtung einer Wohnung (Hausrat) zum steuerbaren Verm\u00f6gen bei einem Verkehrswert eines Kunstwerks von CHF 150\u2019000 sicher \u00fcberschritten sei \u2013 ungeachtet der konkreten Nutzung und der finanziellen Verh\u00e4ltnisse des Steuerpflichtigen. In der Praxis werden Kunstgegenst\u00e4nde oftmals zu einem tiefen Sch\u00e4tzwert deklariert. Da es sich dabei um eine Bewertungsfrage handelt, liegt grunds\u00e4tzlich keine Steuerhinterziehung vor. In einem k\u00fcrzlich erschienenen Entscheid hat das Verwaltungsgericht Z\u00fcrich (SR.2021.00001) entschieden, dass die Deklaration eines wertvollen Bildes zum pro-memoria Franken \u00fcber den tats\u00e4chlichen Wert hinwegget\u00e4uscht habe. Das Gericht h\u00e4lt fest, dass der Steuererkl\u00e4rung weder Hinweise bez\u00fcglich des Versicherungs- \/ Sch\u00e4tzwertes des Gem\u00e4ldes noch Angaben zum K\u00fcnstler enthalten habe, sodass es der Steuerbeh\u00f6rde aufgrund der Unvollst\u00e4ndigkeit der gelieferten Bewertungsgrundlage nicht m\u00f6glich gewesen sei, die Deklaration zu \u00fcberpr\u00fcfen. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht wurde ausgeschlossen. F\u00fcr die Praxis empfiehlt es sich, f\u00fcr Kunstgegenst\u00e4nde, wertvollen Schmuck oder Sammlungen f\u00fcr Zwecke der Verm\u00f6genssteuer sachgerechte Bewertungen vorzunehmen und diese gegebenenfalls zu dokumentieren oder zu erl\u00e4utern. Den Steuerbeh\u00f6rden muss anhand dieser Angaben die Pr\u00fcfung der rechtlichen W\u00fcrdigung m\u00f6glich sein. Aufgrund der Komplexit\u00e4t der Bewertung von Kunstwerken stellen viele Kantone auf den Versicherungswert ab (so auch der Kanton Z\u00fcrich). H\u00e4ufig aber \u00fcbersteigt der Versicherungswert den Verkehrswert, da ersterer die Kosten einer Wiederbeschaffung widerspiegelt. Vom Versicherungswert sind deshalb Abschl\u00e4ge f\u00fcr Transaktionskosten wie Kommissionen und H\u00e4ndlermargen, die bei einer Auktion typischerweise anfallen, sowie f\u00fcr oftmals im Versicherungswert enthaltene \u00dcberversicherung und Wertsteigerung vorzunehmen. Es steht dem Steuerpflichtigen auch frei, beispielsweise mittels Bewertungsgutachten einen Verkehrswert nachzuweisen, der unter dem Versicherungswert liegt. Unsere Spezialisten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verf\u00fcgung."}